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Zahnimplantat mit Krone: alle Kosten im Überblick

Warum die Krone oft teurer ist als das Implantat

Ein Zahnimplantat mit Krone kostet 1.500 bis 3.900 Euro. Die Krone allein macht 30 bis 46 Prozent der Gesamtkosten aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • check Ein Zahnimplantat mit Krone besteht aus drei Komponenten: Implantat-OP (800 bis 1.500 Euro), Abutment (200 bis 600 Euro) und Krone (500 bis 1.800 Euro).
  • check Das Kronenmaterial bestimmt den Preis: Metallkeramik ab 500 Euro für Seitenzähne, Vollkeramik ab 700 Euro, Zirkonoxid ab 900 Euro für höchste Ästhetik.
  • check Die Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss von 791 bis 989 Euro je nach Bonusheft. Der Eigenanteil liegt damit häufig über 1.000 Euro.
  • check Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt bis zu 100 Prozent der Kosten für Zahnersatz - mit einem 100-Prozent-Tarif bleibt nichts offen.
Zahnimplantat mit Krone: alle Kosten im Überblick
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Inhaltsverzeichnis

1. Was kostet ein Zahnimplantat mit Krone?

Ein Zahnimplantat mit Krone kostet in der Regel zwischen 1.500 und 3.900 Euro, typischerweise rund 2.450 Euro. Diese Spanne wirkt auf den ersten Blick groß. Sie erklärt sich durch drei Komponenten, die zusammen den Gesamtpreis bilden: die Implantat-OP, das Abutment und die Krone selbst. Je nach Material, Zahnarztpraxis und Region kann der Preis innerhalb dieser Spanne deutlich variieren.

Die folgende Tabelle zeigt, wie sich die Kosten auf die einzelnen Bestandteile verteilen.

Komponente Kostenspanne Ø typischer Fall
Implantat-OP (chirurgischer Teil) 800-1.500 Euro ca. 1.100 Euro
Abutment (Verbindungsstück) 200-600 Euro ca. 350 Euro
Krone (Suprakonstruktion) 500-1.800 Euro ca. 1.000 Euro
Gesamtkosten (ohne Knochenaufbau) 1.500-3.900 Euro ca. 2.450 Euro

Die Implantat-OP umfasst das Einsetzen der künstlichen Zahnwurzel in den Kieferknochen. Dieser chirurgische Eingriff wird nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ 9000 ff.) abgerechnet. Das Abutment ist das Verbindungsstück zwischen Implantat und Krone. Es kann als Standardteil gefertigt oder individuell angepasst sein, was den Preis beeinflusst.

Den größten Preisunterschied verursacht die Krone. Eine einfache Metallkeramik-Krone beginnt bei etwa 500 Euro, eine hochwertige Zirkonoxid-Krone kann bis zu 1.800 Euro kosten. Welches Material sinnvoll ist, hängt von der Position im Mund und den ästhetischen Anforderungen ab. Falls zusätzlich ein Knochenaufbau nötig ist, kommen weitere 300 bis 1.300 Euro hinzu. Lassen Sie sich vor der Behandlung einen detaillierten Heil- und Kostenplan erstellen, damit Sie die Kosten für Ihre persönliche Situation genau kennen.

Quellen: KZBV - Zahnärztliches Honorar | Verbraucherzentrale

Eine vollständige Übersicht aller Kostenbestandteile und Spartipps rund um Zahnimplantate bietet unser Ratgeber Zahnimplantat Kosten 2026: Was Sie wirklich bezahlen .

2. Kostenaufschlüsselung: Implantat, Abutment, Krone

Die Krone ist der sichtbare Teil des Zahnersatzes und gleichzeitig die Komponente mit der größten Preisspanne. Drei Materialien kommen bei Implantatkronen zum Einsatz, die sich in Ästhetik, Haltbarkeit und Kosten unterscheiden.

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Die drei Kronentypen für Implantate

Metallkeramik (NEM)

Kostenspanne 500-900 Euro. Besteht aus einem Metallgerüst mit keramischer Verblendung und eignet sich gut für den Seitenzahnbereich, wo Stabilität wichtiger ist als Optik.

Vollkeramik (z. B. E.max)

Kostenspanne 700-1.400 Euro. Geeignet für Front- und Seitenzähne mit natürlicher Optik, weil das Material dem natürlichen Zahn in Farbe und Lichtdurchlässigkeit ähnelt.

Zirkonoxid

Kostenspanne 900-1.800 Euro. Bietet für Frontzähne die höchste Ästhetik und verfärbt sich auch langfristig kaum.

Metallkeramik-Kronen bestehen aus einem Metallgerüst mit keramischer Verblendung. Sie eignen sich gut für den Seitenzahnbereich, wo Stabilität wichtiger ist als Optik. Im Frontzahnbereich wählen viele Patienten Vollkeramik oder Zirkonoxid, weil diese Materialien dem natürlichen Zahn in Farbe und Lichtdurchlässigkeit ähneln.

Ein weiterer Faktor bei der Materialwahl ist die Haltbarkeit. Der Implantatkörper aus Titan hält bei guter Mundhygiene praktisch unbegrenzt. Die Krone selbst hat eine Lebensdauer von etwa 10 bis 15 Jahren und muss dann in der Regel erneuert werden. Bei einer Zirkonoxid-Krone zahlen Sie also mehr, erhalten aber ein Material, das sich auch langfristig kaum verfärbt. Besprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt, welches Material für die jeweilige Zahnposition die beste Kombination aus Funktion und Preis bietet.

Quellen: Stiftung Warentest

Wie die Kosten sich je nach Zahnposition unterscheiden - Frontzahn teurer als Backenzahn - zeigt unser Ratgeber Zahnimplantat Kosten nach Zahnposition .

3. Implantat mit vs. ohne Krone: der Unterschied

Wer nach Implantat-Kosten ohne Krone sucht, meint in der Regel die Kosten für den chirurgischen Eingriff allein. Dabei wird nur der Implantatkörper in den Kieferknochen eingesetzt. Die Krone folgt erst nach der Einheilphase, die zwischen 3 und 6 Monaten dauert.

In dieser Zwischenzeit tragen Patienten häufig eine provisorische Lösung, etwa eine herausnehmbare Prothese oder ein Provisorium. Die endgültige Krone wird erst angefertigt, wenn das Implantat fest mit dem Knochen verwachsen ist. Dieser Prozess nennt sich Osseointegration. Die gesamte Behandlung, von der Extraktion bis zur fertigen Krone, erstreckt sich über einen Zeitraum von 6 bis 18 Monaten. Deshalb erfolgt die Abrechnung häufig in zwei Schritten: zuerst die OP-Kosten, später die Kosten für Abutment und Krone.

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Ablauf: Implantat-OP bis fertige Krone

Implantat-OP und Einheilphase (3 bis 6 Monate)

  • 1
    Implantat-OP

    Der Implantatkörper wird in den Kieferknochen eingesetzt.

  • 2
    3 bis 6 Monate Einheilphase (Osseointegration)

    Das Implantat verwächst fest mit dem Knochen. In dieser Zeit tragen Patienten häufig eine provisorische Lösung, etwa eine herausnehmbare Prothese oder ein Provisorium.

Abutment und Krone (nach der Einheilphase)

  • 1
    Abutment (Verbindungsstück) einsetzen

    Das Verbindungsstück zwischen Implantat und Krone wird angebracht.

  • 2
    Krone anfertigen und einsetzen

    Die endgültige Krone wird erst angefertigt, wenn das Implantat fest mit dem Knochen verwachsen ist. Die Abrechnung erfolgt deshalb häufig in zwei Schritten: zuerst die OP-Kosten, später die Kosten für Abutment und Krone.

Für die Kostenkalkulation bedeutet das: Angebote, die nur den Implantatpreis nennen, bilden nicht die tatsächlichen Gesamtkosten ab. Die Krone macht einen erheblichen Anteil aus, bei Zirkonoxid bis zu 1.800 Euro. Achten Sie bei jedem Kostenvoranschlag darauf, dass alle drei Komponenten (Implantat, Abutment, Krone) einzeln aufgelistet sind. So vermeiden Sie Überraschungen bei der Endabrechnung.

Quellen: KZBV

Alles über Gesamtkosten beim Einzelzahnimplantat - ohne Krone-Aufschlüsselung - erklärt unser Ratgeber Was kostet ein Einzelzahnimplantat? .

4. Was zahlt die Krankenkasse dazu?

Ein Implantat gilt bei der gesetzlichen Krankenversicherung als sogenannte andersartige Versorgung. Die Kasse zahlt deshalb den gleichen Festzuschuss, den sie auch für eine Brücke bewilligen würde. Die Mehrkosten für das Implantat trägt der Patient selbst.

Wie hoch der Festzuschuss ausfällt, hängt vom Bonusheft ab. Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen Werte für eine Einzelzahnlücke.

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GKV-Festzuschuss nach Bonusheft

791,34 Euro
Kein Bonusheft (60 %)
923,25 Euro
5 Jahre lückenlos (70 %)
989,19 Euro
10 Jahre lückenlos (75 %)

Ein konkretes Beispiel verdeutlicht den Eigenanteil: Bei Gesamtkosten von 2.050 Euro für ein Implantat mit Metallkeramik-Krone und einem Festzuschuss von 791,34 Euro (ohne Bonusheft) verbleibt ein Eigenanteil von rund 1.259 Euro. Mit 10 Jahren Bonusheft sinkt dieser Betrag auf etwa 1.061 Euro.

Diesen Eigenanteil muss niemand allein tragen. Auf unserer Vergleichsseite stehen drei ausgesuchte Tarife für Zahnersatz mit ihren Leistungen und einer Spar-Übersicht für Krone, Brücke und Implantat. Was die drei Empfehlungen bei Implantat, Abutment und Krone übernehmen, zeigt unser Tarifvergleich für Zahnersatz .

Für GKV-Versicherte bedeutet das: Der Kassenzuschuss deckt bei einem Implantat mit Krone nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Gesamtkosten. Ein gepflegtes Bonusheft bringt zwar knapp 200 Euro mehr Zuschuss, doch der Eigenanteil bleibt bei über 1.000 Euro. Wer diesen Betrag senken möchte, kann eine Zahnzusatzversicherung in Betracht ziehen.

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Implantat mit Krone selbst zahlen? Muss nicht sein.

Der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkasse ist gedeckelt - die Kosten für Implantat, Abutment und Krone sind es nicht. Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt bis zu 100 Prozent der Kosten für Zahnersatz. Wir haben aus über 150 Tarifen drei ausgesucht, die Implantat und Krone ausdrücklich mitversichern, darunter den Testsieger von Stiftung Warentest.

Implantat-Kosten senken

Quellen: KZBV

5. Eigenanteil senken mit Zahnzusatzversicherung

Für Implantat, Abutment und Krone zahlen Sie über 1.000 Euro aus der eigenen Tasche. Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt davon bis zu 100 Prozent der Kosten für Zahnersatz. Wir haben aus über 150 Tarifen drei ausgesucht, die Implantat und Krone ausdrücklich mitversichern, und stellen sie mit allen Leistungen und einer Spar-Übersicht für Krone, Brücke und Implantat vor: Die drei ausgesuchten Tarife für ein Implantat mit Krone im Überblick .

Alle drei versichern Implantate und die Krone darauf ausdrücklich mit - genau die Posten, an denen die gesetzliche Krankenkasse am wenigsten trägt. Und keiner von ihnen hat eine Wartezeit: Der Schutz gilt ab Versicherungsbeginn. Wichtig ist nur der Zeitpunkt: Was Ihr Zahnarzt noch nicht angeraten hat, lässt sich absichern. Eine Zahnstaffel hat dabei jede Zahnzusatzversicherung - sie begrenzt in den ersten Versicherungsjahren, wie viel insgesamt erstattet wird. Je früher Sie abschließen, desto höher ist der Betrag, der Ihnen im Behandlungsjahr zur Verfügung steht.

Der Münchener Verein ZahnGesund 75+ leistet sogar dann, wenn Ihnen bereits ein Zahn fehlt - für den Ersatz eines bei Vertragsschluss fehlenden Zahns, solange Ihr Zahnarzt die Behandlung noch nicht angeraten hat. Er erstattet 75 Prozent der Kosten für Zahnersatz. Der Antrag ist dabei schnell erledigt: Eine umfangreiche Gesundheitsprüfung verlangt dieser Tarif nicht. Bei einem Eintrittsalter von 40 Jahren liegt der Beitrag bei 18,90 Euro monatlich.

Das Handelsblatt hat die Allianz Mein Zahnschutz 90 in seinem Ranking mit 100 von 100 Punkten bewertet, Wertung exzellent. Sie erstattet 90 Prozent der Kosten für Zahnersatz, auch für Implantat, Abutment und Krone. Schon ab dem vierten Versicherungsjahr erstattet der Tarif Ihnen ohne Grenze. Bei einem Eintrittsalter von 40 Jahren liegt der Beitrag bei 23,58 Euro monatlich.

Stiftung Warentest hat die Deutsche Familienversicherung Zahnschutz Exklusiv 100 zum Testsieger gekürt, mit der Note sehr gut. Sie erstattet 100 Prozent der Kosten für Zahnersatz - nach der Vorleistung Ihrer Krankenkasse bleibt für Implantat, Abutment und Krone nichts mehr offen. Bei einem Eintrittsalter von 40 Jahren liegt der Beitrag bei 37,70 Euro monatlich.

Auf unserer Vergleichsseite stehen die Leistungen der drei Tarife im Detail gegenüber, dazu eine komplett durchgerechnete Beispielrechnung für ein Implantat mit Krone. Wie sich die drei Tarife bei Implantat, Abutment und Krone unterscheiden, zeigt unser Detailvergleich .

Beispiel 1: Metallkeramik-Krone mit der Deutschen Familienversicherung Zahnschutz Exklusiv 100

Gesamtkosten: 2.050 Euro (Implantat-OP 1.100 Euro, Abutment 250 Euro, Metallkeramik-Krone 700 Euro). Nach Abzug des GKV-Festzuschusses von 791,34 Euro verbleibt ein Eigenanteil von 1.259 Euro. Die Deutsche Familienversicherung Zahnschutz Exklusiv 100 erstattet 100 Prozent der Kosten für Zahnersatz und damit diese 1.259 Euro - für Sie bleibt bei diesen Posten nichts offen. Die erstattbare Summe des ersten Versicherungsjahres von 1.750 Euro reicht dafür aus.

Beispiel 2: Zirkon-Krone mit der Deutschen Familienversicherung Zahnschutz Exklusiv 100

Gesamtkosten: 3.400 Euro (Implantat-OP 1.400 Euro, individuelles Abutment 500 Euro, Zirkon-Krone 1.500 Euro). Mit 10 Jahren Bonusheft beträgt der Festzuschuss 989,19 Euro, der Eigenanteil liegt bei 2.411 Euro. Auch diesen Betrag trägt die Deutsche Familienversicherung Zahnschutz Exklusiv 100 vollständig: Sie erstattet 100 Prozent der Kosten für Zahnersatz. Wie viel davon im Behandlungsjahr ankommt, hängt am Zeitpunkt des Abschlusses - im ersten Versicherungsjahr sind 1.750 Euro erstattbar, in den ersten beiden zusammen 3.500 Euro.

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Zwei Rechenbeispiele im Vergleich

Metallkeramik-Krone mit der Deutschen Familienversicherung Zahnschutz Exklusiv 100

Gesamtkosten:

2.050 Euro

GKV-Festzuschuss:

791,34 Euro

Eigenanteil nach GKV:

1.259 Euro

Erstattung (100 % der Kosten für Zahnersatz):

1.259 Euro

Verbleibender Eigenanteil:

0,00 Euro

Zirkon-Krone mit der Deutschen Familienversicherung Zahnschutz Exklusiv 100

Gesamtkosten:

3.400 Euro

GKV-Festzuschuss:

989,19 Euro

Eigenanteil nach GKV:

2.411 Euro

Erstattung (100 % der Kosten für Zahnersatz):

2.411 Euro

Verbleibender Eigenanteil:

0,00 Euro

Beide Beispiele zeigen: Der Erstattungssatz entscheidet, wie viel von Ihrer Rechnung getragen wird, und die Zahnstaffel entscheidet, wie viel davon schon in den ersten Versicherungsjahren ankommt. Wer früh abschließt, hat im Behandlungsjahr die höhere Summe zur Verfügung.

Wer mehrere Zähne oder ein ganzes Gebiss mit Implantaten versorgen möchte, findet alle Optionen in unserem Ratgeber Was kostet ein komplettes Gebiss mit Implantaten? .

6. Fazit: Gesamtkosten kennen, klug absichern

Ein Zahnimplantat mit Krone kostet zwischen 1.500 und 3.900 Euro, typischerweise rund 2.450 Euro. Den größten Einfluss auf den Gesamtpreis hat das Kronenmaterial: Von der preisgünstigen Metallkeramik ab 500 Euro bis zur hochwertigen Zirkonoxid-Krone für bis zu 1.800 Euro reicht die Spanne.

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss von 791 bis 989 Euro, abhängig vom Bonusheft. Der Eigenanteil liegt damit häufig über 1.000 Euro.

Lassen Sie sich einen detaillierten Heil- und Kostenplan erstellen. Mit der Deutschen Familienversicherung Zahnschutz Exklusiv 100 sinkt Ihr Eigenanteil für Implantat, Abutment und Krone im Rechenbeispiel auf null, weil sie 100 Prozent der Kosten für Zahnersatz erstattet. Welcher Schutz zu Ihnen passt, hängt davon ab, was Ihnen wichtiger ist: eine möglichst hohe Erstattung oder hohe erstattbare Summen schon in den ersten Versicherungsjahren. Leistungen und Beiträge der drei Empfehlungen, die Spar-Übersicht für Krone, Brücke und Implantat und eine komplett durchgerechnete Beispielrechnung stehen auf einer Seite: Zu den drei Empfehlungen für ein Implantat mit Krone, mit Spar-Übersicht und durchgerechnetem Beispiel .

7. Häufige Fragen

Ein Zahnimplantat mit Krone kostet in der Regel zwischen 1.500 und 3.900 Euro. Dieser Gesamtpreis setzt sich aus drei Komponenten zusammen: der Implantat-OP (800 bis 1.500 Euro), dem Abutment (200 bis 600 Euro) und der Krone (500 bis 1.800 Euro).

Die Spanne erklärt sich vor allem durch das Kronenmaterial. Eine einfache Metallkeramik-Krone kostet deutlich weniger als eine Zirkonoxid-Krone. Auch die Region und die Zahnarztpraxis beeinflussen den Preis. Ein Knochenaufbau, falls nötig, kommt mit 300 bis 1.300 Euro hinzu.

Lassen Sie sich vor der Behandlung einen Heil- und Kostenplan erstellen, der alle drei Komponenten einzeln auflistet. So sehen Sie auf einen Blick, wo die Kosten entstehen.

Ein Abutment kostet zwischen 200 und 600 Euro. Es ist das Verbindungsstück zwischen dem Implantatkörper im Kieferknochen und der sichtbaren Krone.

Die Preisspanne hängt davon ab, ob ein Standard-Abutment oder ein individuell gefertigtes Stück verwendet wird. Individuelle Abutments sind teurer, bieten aber eine bessere Passung und können das ästhetische Ergebnis verbessern, besonders im Frontzahnbereich. Im Seitenzahnbereich reicht häufig ein Standard-Abutment.

Fragen Sie Ihren Zahnarzt, welche Variante für Ihre Zahnposition sinnvoll ist, und lassen Sie sich die Kosten im Heil- und Kostenplan separat ausweisen.

Ja, die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss. Ohne Bonusheft beträgt er 791,34 Euro für eine Einzelzahnlücke, mit 10 Jahren lückenlosem Bonusheft steigt er auf 989,19 Euro.

Allerdings gilt ein Implantat als andersartige Versorgung. Die Kasse bezuschusst es so, als würde eine Brücke angefertigt. Die Differenz zwischen Festzuschuss und den höheren Implantat-Kosten tragen Sie selbst. Bei Gesamtkosten von 2.050 Euro und einem Festzuschuss von 791 Euro verbleibt ein Eigenanteil von rund 1.259 Euro.

Pflegen Sie Ihr Bonusheft konsequent, denn jeder Kontrolltermin beim Zahnarzt erhöht Ihren Zuschuss schrittweise.

Die beste Krone hängt von der Zahnposition und Ihrem Budget ab. Für Frontzähne empfehlen Zahnärzte häufig Vollkeramik (700 bis 1.400 Euro) oder Zirkonoxid (900 bis 1.800 Euro), weil diese Materialien natürlich aussehen.

Im Seitenzahnbereich ist Metallkeramik (500 bis 900 Euro) eine bewährte Wahl. Sie ist stabiler und preiswerter, aber weniger transparent als Vollkeramik. Zirkonoxid bietet die höchste Ästhetik und verfärbt sich kaum, kostet allerdings am meisten.

Besprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt, welches Material für die betroffene Stelle im Mund sinnvoll ist. Bei Seitenzähnen spart Metallkeramik Geld, ohne Einbußen bei der Funktion.

Eine Krone auf einem Implantat hält in der Regel 10 bis 15 Jahre. Der Implantatkörper selbst, also die Titanschraube im Kieferknochen, kann bei guter Mundhygiene praktisch unbegrenzt halten.

Die Lebensdauer der Krone hängt vom Material und der Pflege ab. Zirkonoxid und Vollkeramik sind widerstandsfähig, können aber durch Zähneknirschen oder mangelnde Pflege schneller verschleißen. Nach 10 bis 15 Jahren ist in der Regel nur die Krone zu erneuern, nicht das gesamte Implantat. Die Kosten für eine neue Krone liegen dann erneut bei 500 bis 1.800 Euro.

Lassen Sie Ihre Implantatkrone regelmäßig beim Zahnarzt kontrollieren und investieren Sie in gründliche Mundhygiene, um die Lebensdauer zu verlängern.

Ja, eine Zahnzusatzversicherung kann den Eigenanteil bei Implantaten erheblich senken. Bei einem Standardfall mit 1.259 Euro Eigenanteil übernimmt ein Tarif mit 100 Prozent Erstattung für Zahnersatz diesen Betrag vollständig.

Entscheidend ist die Zahnstaffel: Jede Zahnzusatzversicherung begrenzt in den ersten Versicherungsjahren, wie viel sie insgesamt erstattet. Je früher Sie abschließen, desto höher ist der Betrag, der Ihnen im Behandlungsjahr zur Verfügung steht. Die hier genannten Tarife haben keine Wartezeit.

Vergleichen Sie Tarife gezielt nach Implantat-Leistungen und Summenbegrenzungen, bevor Sie sich festlegen. Ein Tarifvergleich hilft, den passenden Schutz zu finden. Achten Sie dabei darauf, dass Implantat, Abutment und Krone ausdrücklich mitversichert sind - wir haben aus über 150 Tarifen drei ausgesucht, die genau das leisten.

Implantat mit Krone selbst zahlen? Muss nicht sein.

Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt bis zu 100 Prozent der Kosten für Zahnersatz.

Implantat-Kosten senken